Premiere vor vollen Rängen!

Am Freitag dem 3. November 2017 feierte die Theatergruppe des Handharmonika-Clubs Markgröningen (HHC) in der voll besetzten Halle des Helene-Lange-Gymnasiums in Markgröningen eine rundum gelungene Premiere des Lustspiels „Sachsen, Polen und Hubertus“ von Peter Schwarz.

Theaterspielen ist schon seit mehr als sechzig Jahren Tradition im Verein und auch in diesem Jahr konnten die Darstellerinnen und Darsteller das Publikum mit Wortwitz und viel Charme begeistern.

In diesem Jahr hatten zudem mit Helga Haudeck, Michael Gutscher und Wolfgang Bernert gleich drei Darsteller ihre eigene, persönliche Premiere als Mitglieder in der eingespielten HHC-Theatergruppe unter der Regie von Claudia Werli-Englert.

Besonders hervorzuheben ist auch die schauspielerische Leistung von Wolfgang Bernert, der während des gesamten Stückes gekonnt seinen eigenen, schwäbischen Dialekt unterdrücken und nahezu in Perfektion durch sächsische Mundart ersetzen konnte.

Im Mittelpunkt des Stückes stehen die beiden urschwäbischen „Busenfreunde“ Hubertus Hämmerle (Markus Thumm) und Fridolin Mausloch(Wolfgang Blank) nebst ihrer Frauen Roswitha(Anja Lautenschläger) und Maria (Helga Haudeck). Angestachelt von der Gesundheitsberaterin Barbara Ochsenfurt (Alexandra Hagemeier) befinden sich die beiden Damen gerade auf dem Ökotrip. „Grünkernküchle statt Schweinebraten“ stößt bei den Männern erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe. Zudem erwartet Roswitha noch ihren Vetter Walter Schneckenkautz aus Sachsen (Wolfgang Bernert) zu Besuch und möchte diesen im frisch renovierten Gästezimmer einquartieren.

Ihr Mann Hubertus ist mit diesen Plänen überhaupt nicht einverstanden. Er hat eine generelle Abneigung gegen die Verwandtschaft seiner Frau und außerdem hat er schon längst eine andere Belegung für das Gästezimmer vorgesehen. Ohne dies mit seiner Frau abzustimmen, hat er das Zimmer bereits für Theresa (Tamara Giuliano), die gutaussehende Solistin eines polnischen Frauenchors, welcher zeitgleich im Ort gastiert, reserviert.

Die Verwicklungen verkomplizieren sich weiter, als „der Vetter aus der Zone mit seinem Spielzeugauto“ überraschend einen Tag früher eintrifft. Zudem warnt der Ortspolizist Adler (Michael Gutscher) auch noch vor einer polnischen Diebesbande, die derzeit in der Gegend ihr Unwesen treibt.

Doch wie in jeder gelungenen Komödie wendet sich schließlich alles zum Guten und das anwesende Publikum spendete der Laienspielgruppe nach dem Happy End tosenden Applaus.

Der HHC bedankt sich bei allen Darstellerinnen und Darstellern für die wieder einmal hervorragende schauspielerische Leistung und für die zeitaufwändigen Proben im Vorfeld. Ein besonderer Dank geht auch an „die Stimme aus der Tiefe“, Souffleuse Diana Link, sowie an Tobias Maier, „den Mann an der Technik“.

Bedanken möchten wir uns auch bei der Theatergruppe des TSV Unterriexingen für die Kulisse, bei der Verwaltung des HLGs, bei allen Helferinnen und Helfern sowie natürlich bei den treuen Zuschauern.

Der HHC und seine Theatergruppe freuen sich schon auf das nächste Jahr!